Krebsvorsorge Männer

Der Arzt untersucht bei Männern ab dem Alter von 45 Jahren die äußeren Genitalorgane, die Prostata und die Lymphknoten in der Region durch Abtasten.

In der Altersgruppe zwischen dem 20. und 35. Lebensjahr ist der bösartige Hodentumor die häufigste Krebserkrankung des Mannes, obwohl insgesamt der Hodentumor mit ein bis zwei Prozent aller Tumorerkrankungen selten ist. Die jährliche Zahl der Neuerkrankungen beträgt etwa sieben pro 100.000 männlichen Einwohnern. Männer sollten sich daher bereits ab dem 18. Lebensjahr einmal im Monat selbst untersuchen. Verhärtungen, Knoten, Vergrößerungen oder Verkleinerungen und ausgeprägte Druckunempfindlichkeit der Hoden sind ein Grund, den Arzt aufzusuchen. 

Private Gesundheitsleistungen


· Führerscheinuntersuchungen

· Osteopathie

· Reisemedizinische Beratung

· Sporttauglichkeitszeugnis

· Tauchmedizinische Untersuchung

· Vorsorgeleistungen nach Wunsch

Hautkrebs-Screening

Immer häufiger erkranken Menschen an Hautkrebs. Daher können Versicherte ab 35 Jahren jedes zweite Jahr bei hausärztlich tätigen Fachärzten für Allgemeinmedizin, Dermatologen und Internisten an einem Hautkrebs-Screening teilnehmen.

 

Der Arzt begutachtet die Haut gründlich von Kopf bis Fuß und bespricht das Ergebnis mit Ihnen. Auffällige Hautveränderungen werden, soweit noch nicht geschehen, durch einen Hautarzt untersucht. Falls erforderlich, sichert eine Gewebeprobe die Diagnose ab.

 

Ziel ist es, den schwarzen Hautkrebs, das sogenannte maligne Melanom, sowie den hellen Hautkrebs, also das Basalzell- und Plattenepithelkarzinom, frühzeitig zu erkennen.

Darmkrebsfrüherkennung

Ab dem Alter von 50 Jahren haben Versicherte Anspruch auf verschiedene Untersuchungen zur Früherkennung von Darmkrebs. Folgende Untersuchungen können Sie nutzen:

 

Ab 50 Jahren:

· Jährliche Analyse auf nicht sichtbares Blut im Stuhl durch einen Schnelltest.

 

Ab 55 Jahren wahlweise:

· Untersuchung in Form einer sogenannten Koloskopie. Dabei untersucht der Arzt das Innere des gesamten Dickdarms mit einem Endoskop, einem langen, dünnen und biegsamen Rohr mit einer Kamera darin. Er kann dabei auch frühe Vorstadien eines möglichen Dickdarmkrebses erkennen und sofort entfernen, die sogenannten Polypen. Frühestens zehn Jahre nach der ersten Koloskopie können Sie eine zweite Koloskopie machen lassen.

 

· Wollen Sie die Koloskopie nicht nutzen, können Sie stattdessen alle zwei Jahre Ihren Stuhl per Schnelltest auf nicht sichtbares Blut untersuchen lassen.

 

Koloskopische Untersuchungen dürfen folgende Ärzte durchführen:

 

· Fachärzte für Innere Medizin, soweit sie über die Fachkunde "endoskopische Dickdarmspiegelung" verfügen,

 

· Gastroenterologen und Fachärzte für Chirurgie, wenn sie zur Koloskopie berechtigt sind.

Impfungen

· Diphterie

· FSME (Zeckenschutzimpfung)

· Grippe

· Hepatitis A und B

· Keuchhusten

· Kinderlähmung

· Masern

· Mumps

· Röteln

· Tetanus

· Typhus